Lichtbogen

Ein Lichtbogen ist eine selbstständige Gasentladung, die durch Stoßionisation in einem Gas entsteht und ein elektrisch leitfähiges Plasma bildet. Charakteristisch sind Temperaturen bis zu 20.000 °C, intensive Licht- und Wärmeabgabe sowie eine nichtlineare Strom-Spannungs-Kennlinie mit negativem differentiellem Widerstand. Er kann gezielt in Verfahren wie Schweißen, Schneiden oder in Lichtbogenöfen genutzt werden, stellt jedoch bei ungewollten Störlichtbögen ein erhebliches Gefahrenpotenzial dar.
Hilfselektrode

Hilfselektroden (Gegenelektroden) sind wesentliche Bestandteile elektrochemischer Systeme, vor allem in Dreielektrodensystemen. Sie schließen den Stromkreis, beeinflussen nicht das Potential der Arbeitselektrode und bestehen meist aus inerten Materialien wie Platin oder Graphit. Ihre große Oberfläche minimiert Polarisation und sorgt für eine stabile Stromverteilung.
Glasperlenstrahlen

Glasperlenstrahlen ist ein schonendes Strahlverfahren zur Reinigung und Veredelung von Oberflächen. Dabei werden feine, runde Glasperlen unter Druck auf das Werkstück gestrahlt, was eine glatte, matte und gleichmäßige Oberfläche erzeugt, ohne das Material zu beschädigen. Es eignet sich besonders für empfindliche Materialien wie Edelstahl, Aluminium, Kupfer, Messing, Kunststoffe, Glas und Keramik.
Computerized Numerical Control – CNC

CNC – Computerized Numerical Control bezeichnet die computergestützte Steuerung von Werkzeugmaschinen. Sie ermöglicht eine präzise, automatisierte und wirtschaftliche Fertigung von Einzelteilen bis hin zur Serienproduktion. Die CNC-Technik entwickelte sich seit den 1960er-Jahren aus der numerischen Steuerung (NC) und ist heute aus der industriellen Fertigung nicht mehr wegzudenken.
CNC-Maschinen

CNC-Maschinen (Computerized Numerical Control) sind computergesteuerte Fertigungssysteme, die eine hochpräzise, automatisierte Bearbeitung von Werkstücken ermöglichen. Sie arbeiten auf Basis digitaler Steuerbefehle, die aus CAD- und CAM-Daten generiert werden, und setzen diese in Bearbeitungsschritte wie Fräsen, Drehen oder Schneiden um. Moderne CNC-Systeme bieten eine hohe Wiederholgenauigkeit, sind vielseitig einsetzbar und ermöglichen die effiziente Herstellung komplexer Geometrien – auch ohne ständige Überwachung durch Fachpersonal.
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Spezialist für das Präzisionsschneiden von Prototyp bis Serie Pionier-Fertigung: Engagiertes Team meistert auch komplexe Projekte High-End-Maschinenpark: Kontinuierliche Investitionen sichern Top-Qualität Vielseitige Schneidverfahren: Wasserstrahl, Laser, optionale Folgebearbeitungen Wasserstrahlschneiden Laserfeinschneiden Zu den Leistungen DeSta::Microcut – Ihr Experte für filigrane Werkstücke Sie benötigen ein 2D-Werkstück mit komplexer Geometrie, am besten kurzfristig? Ihre Anforderung an Qualität der Schnitte und […]
Blech biegen

Das Biegen von Blech ist ein zentrales Umformverfahren in der Metallverarbeitung, das flache Bleche durch gezielte Krafteinwirkung dauerhaft in neue Formen bringt. Zum Einsatz kommen verschiedene Techniken wie Luftbiegen, Gesenkbiegen, Rundbiegen, Falzen, Schwenkbiegen und Handbiegen, je nach Material, Geometrie und Stückzahl. Wichtige Einflussfaktoren auf das Biegeergebnis sind Materialeigenschaften, Walzrichtung, Rückfederung sowie Biegeradius und -winkel. Geeignete Werkstoffe sind u. a. Stahl, Aluminium, Kupfer und Messing.
Plasmaschneiden

Plasmaschneiden ist ein thermisches Trennverfahren, das sich durch hohe Präzision, Wirtschaftlichkeit und Vielseitigkeit beim Schneiden elektrisch leitfähiger Metalle auszeichnet. Der Prozess nutzt einen bis zu 30.000 °C heißen, ionisierten Gasstrahl, um den Werkstoff zu schmelzen und auszublasen. Es wird zwischen direktem und indirektem Plasmaschneiden unterschieden, wobei in der industriellen Praxis meist das direkte Verfahren Anwendung findet.
Galvanisieren

Galvanisieren ist ein elektrochemisches Verfahren zur Erzeugung metallischer Beschichtungen auf leitfähigen Werkstücken. Ziel ist der Schutz vor Korrosion, die Erhöhung der Verschleißfestigkeit sowie die optische und funktionale Veredelung. Der Prozess umfasst Vorbehandlung, Beschichtung und Nachbehandlung und erfordert präzise Steuerung von Parametern wie Elektrolytzusammensetzung und Stromdichte. Zu den Verfahren zählen Trommel-, Rack-, Bürsten- und Pulsbeschichtung. Typische Beschichtungsmetalle sind Kupfer, Zink, Nickel, Gold, Silber, Palladium und Chrom.